"Die Wilderin"

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Seit rund 2 Jahren arbeitet das Netzwerk St. Josef mit dem Restaurant "Die Wilderin" in Innsbruck zusammen. "Die Wilderin" mit Sitz in der Innsbrucker Altstadt verwöhnt ihre Gäste mit außergewöhnlichen Gerichten und verwendet hierfür ausschließlich qualitativ hochwertige und regionale Lebensmittel aus der Umgebung. So begegnet man der Grauviehkuh "Erika" vom Klaus auf der Speisekarte, umrahmt von Einkorn von Martin oder aber auch "Mangold - Netzwerk St. Josef Mils bei Hall".

Dass es die Lebensmittel aus dem Garten des Netzwerkes St. Josef bis in die Töpfe und Pfannen und somit auf die Speisekarte der Wilderin geschafft haben, ist eine große Ehre und macht das Team vom Gartentherapeutischen Arbeiten stolz. Seit 2007 besteht dieses speziell ausgebildete Team im Netzwerk St. Josef und nutzt die vielfältigen Aufgaben und Tätigkeiten im Garten und die Prozesse der Natur, um den KlientInnen eine zukunftsfähige Perspektive und einen sinnstiftenden Arbeitsplatz anzubieten. Das Arbeiten im Garten gibt den KlientInnen Strukturen und Halt und fördert ihre innere Stabilität und individuelle Entwicklung. MitarbeiterInnen und KlientInnen bauen gemeinsam Gemüse und Kräuter an, ganz ohne chemischen Dünger und chemische Pflanzenschutzmittel. Stattdessen verwenden sie selbst hergestellten Kompost und natürliche Pflanzenstärkungs- und schutzmittel sowie Nützlinge zur Schädlingsbekämpfung. Hierfür sind sie seit 2013 biozertifiziert.

Die Lebensmittel verkaufen die KlientInnen mit Unterstützung durch die MitarbeiterInnen direkt in- und außerhalb des Netzwerkes St. Josef auf Märkten oder verarbeiten sie weiter zu verschiedensten Produkten wie Tees, Kräutermischungen etc.. Auch diese bieten sie zum Verkauf an. Das meiste Gemüse wird über den wöchentlichen Marktstand verkauft, daneben zählt die Wilderin zu einem fixen Abnehmer. Diese Kooperation begann mit einem Besuch der gesamten Belegschaft des Restaurants im Netzwerk St. Josef. Das Team der Wilderin hat sich einen Eindruck von der Arbeitsweise und den Produkten des Gartentherapeutischen Arbeitens verschafft und überprüft, ob diese mit ihren Ideologien und Vorstellungen harmonieren. Schnell entschieden sich alle Beteiligten für eine Zusammenarbeit, sodass das Netzwerk St. Josef nun, je nach Ernte und  Bedarf des Restaurants, in einem Rhythmus von 2 Wochen verschiedenste Biogemüse in die Innsbrucker Altstadt liefert. Die KlientInnen übernehmen die Auslieferung zweifellos selbst.

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