Portrait

Erbaut in den Jahren 1863 bis 1865 als „Zufluchtshaus zum Hl. Vinzenz von Paul“, blickt das Haus zum Guten Hirten auf eine lange Geschichte zurück. Nach einer umfassenden Renovierung im Jahr 2007 präsentiert sich das Gebäude als modernes Pflegeheim, umgeben von einer wunderschönen Gartenanlage in unmittelbarer Nähe des Stadtzentrums Hall in Tirol. Die gemütlichen Räumlichkeiten des Hauses sind lichtdurchflutet, mit hellen Farben verschönert und modern, den Anforderungen der Bewohner entsprechend eingerichtet.

Den Augenblick in einem behaglichen Daheim genießen

Das Haus zum Guten Hirten bietet eine individuelle und persönliche Begleitung, die auf unserem Leitbild basiert, in dem die Leitlinien für unser zwischenmenschliches Verhalten festgelegt sind. Unsere Mitarbeiter widmen sich ganz bewusst dem einzelnen Bewohner und nehmen sich Zeit für ihn und seine Anliegen, damit der Lebensabend so angenehm und beschaulich wie möglich gestaltet werden kann. Bei der Verrichtung des täglichen Lebens lassen wir unseren Bewohnern so viel Hilfe wie nötig zukommen. Wir unterstützen sie bei Bedarf darin, ihren liebgewonnenen Gewohnheiten nachzugehen, die vielen kleinen Handgriffe im Alltag auszuführen und ihre sozialen Kontakte zu pflegen. So kann ein normaler Alltag gelebt und jeder einzelne Augenblick in einem behaglichen Daheim genossen werden.

Unsere Geschichte

Das Alten- und Pflegeheim Haus zum Guten Hirten ist aus dem ursprünglichen „Zufluchtshaus“ in Hall entstanden. Dieses wurde 1863 für straffällig gewordene Mädchen und junge Frauen gegründet, um ihnen nach Verbüßung ihrer Strafe eine Ausbildung, die Wiedereingliederung in die Gesellschaft und damit eine sinnvolle Zukunft zu ermöglichen.

Daraus entwickelten sich im Laufe der Zeit ein Kinderheim und ein Mädchenpensionat mit angeschlossener Volks- und Hauptschule, eine Industrie- (Hauswirtschafts-) und Handelsschule, die allesamt in der Zeit des Nationalsozialismus aufgehoben wurden. Gleichzeitig wurden von Anfang an begüterte Pensionärinnen im Zufluchtshaus aufgenommen, die sich für ihren Lebensabend dort „eingekauft“ hatten und damit zum wirtschaftlichen Betrieb des Hauses maßgeblich beitrugen.

1945 wurde Hall und auch das „Haus zum Guten Hirten“ bombardiert und großteils zerstört, weshalb das Haus nach dem 2. Weltkrieg wieder neu aufgebaut werden musste. Nach Fertigstellung des Aufbaus wurde das „Haus zum Guten Hirten“ als Alten- und Pflegeheim für betagte Mitbürger eröffnet.