Das Leben von Louise de Marillac

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1591 wurde Louise von Marillac vermutlich in Paris als Tochter des Adeligen Louis de Marillac und einer bürgerlichen Frau, deren Name nicht genannt werden durfte, geboren. Seine Tochter erhob er in den Adelsstand, in dem er ihr seinen Namen gab: Louise de Marillac. Ihr wurde eine auserlesene Bildung ermöglicht. Als sie 13 Jahre war, stirbt ihr Vater.

1613 heiratete Louise von Marillac Antoine le Gras und gehörte somit zum Haus der Königinmutter Maria von Medici. Louise erlebte eine Zeitspanne von Glück und gebar 1613 im Oktober den Sohn Michel-Antoine, der zeitlebens Sorge ihres mütterlichen Herzens bleiben wird. Leider erkrankte ihr Gatte und stirbt 1625. Die 34 jährige Louise gelobt, Witwe zu bleiben. 

1629 stellt sie sich Vinzenz von Paul zur Verfügung und erhält von ihm den Auftrag, die von ihm initiierten Caritasvereine zu besuchen und zu erneuern. Denn die adeligen Damen der Pariser Caritasvereine waren dem Armendienst nicht gewachsen und beauftragten Dienerinnen, die dazu nicht imstande waren.

 Wie aus heiterem Himmel bietet sich 1630 ein Bauernmädchen aus Suresne bei Paris für die Dienste in den Caritasvereinen an. Sie wird die erste Barmherzige Schwester.

1633 nimmt Louise von Marillac im Einvernehmen mit Vinzenz von Paul einige Mädchen bei sich auf, lehrt sie ein geistliches Leben zu führen und bildet sie für die Armenhilfe aus.

Von 1633 bis 1660 entstehen mehr als vierzig Neugründungen. Der barmherzige Dienst der Schwestern gibt den unsäglichen Nöten der Zeit menschlichere Züge. 1660 stirbt Louise von Marillac in Paris.

Am 15. März feiern wir das Fest der Heiligen Louise von Marillac. Die Mitglieder des Jesuheim-Palliativteams kümmern sich darum, dass dieser Tag würdig gefeiert wird. Eine Wort-Gottes-Feier, eine Power-Point-Präsentation, diverse Aufsteller und Folder sollen an das Leben, das Wirken und an die Spiritualität von Louise von Marillac aufmerksam machen.

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