Evaluierung psychischer Belastungen

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Im Herbst 2018 wurde gemeinschaftlich mit Arbeitspsychologin Mag. Marcella Liberti eine Evaluierung der psychischen Belastungen am Arbeitsplatz durchgeführt.

In 3 Arbeitsgruppen (Pflegepersonen unter 50 Jahren, über 50 Jahren und Funktionsbereichsgruppe) wurden die psychischen Belastungen im Arbeitsalltag eruiert.

Auf das Ergebnis im Gesamten kann der Führungskreis des Jesuheims sehr stolz sein, alle Bereiche wurden überwiegend positiv bewertet. Es gab einige Verbesserungsvorschläge, dazu wurden schon gezielte Maßnahmen erarbeitet und die meisten bereits umgesetzt.

 

Eine der psychischen Belastungen, die von den MitarbeiterInnen genannt wurde:

Verschiedene Ablenkungen beim Medikamente richten

Hier ist höchste Konzentration gefordert, schon ein kurzes „Hallo“ heißt für den Richtenden wieder neu zu starten.

 

Die Maßnahme bzw. ein Lösungsversuch:

Der/die Zuständige für die Medikamente trägt seit Dezember 2018 gelbe Leuchtwesten. Dies soll allen Vorbeigehenden und auch Bewohnern signalisieren:

Achtung hier ist gerade volle Konzentration gefordert, bitte nicht stören!

 

Die medizinische Versorgung wird im Jesuheim über die Ärzte der Allgemeinmedizin im Leiblachtal gewährleistet. Sobald ein Arzt Medikamente verschreibt, werden diese durch die Martins-Apotheke bis zu 2x täglich ins Jesuheim geliefert.

Eine Handlungsrichtlinie gibt den exakten Umgang mit Medikamenten für alle Pflegefachpersonen vor. Ärztliche Anordnung, richtiger Bewohner, richtiges Arzneimittel, richtige Dosierung und richtige Dokumentation sind die wesentlichen Grundlagen beim Medikamente stellen.

Die gelben Leuchtwesten werden den MitarbeiterInnen helfen, ihre höchst anspruchsvolle Tätigkeit möglichst ungestört durchführen zu können.

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