Abendrunden auf den Wohngruppen

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Was passiert denn eigentlich nach dem Abendessen auf den Wohngruppen?
Ein Bericht von Brigitte Strohmar, Pflegeassistentin:

An den Abenden singen wir sehr viel, machen Gedächtnistraining, es finden Gespräche über diverse Themen, meist den Jahreszeiten entsprechend, statt und hin und wieder verwöhnen wir die BewohnerInnen mit einer Handmassage und einer Maniküre. So möchten wir ein gemeinsames Miteinander schaffen und für noch mehr Wohlbefinden unserer betagten Menschen sorgen. Es wird dabei sehr viel gelacht. Ab und zu wird ein Gläschen Wein getrunken und dabei werden Geschichten aus der Vergangenheit erzählt. Das Vorlesen aus einem Buch, verbunden mit einem Fußbad, wird auch sehr gerne angenommen. Lieder erklingen an sehr vielen Abenden, weil dies der Wunsch der SeniorInnen ist. Auch die, die nicht mitsingen, genießen die angenehme Stimmung und Atmosphäre die dadurch entsteht. Je nach Jahreszeit setzen wir uns auch einfach mal an die frische Luft und genießen die Abendsonne. Dabei wird unser Hochbeet bestaunt und vielleicht etwas davon geerntet. Oder wir versuchen anhand unseres Geruchssinnes herauszufinden, um welche Kräuter es sich handelt.

Somit können wir die BewohnerInnen motivieren noch in der Gemeinschaft zu verweilen, um ihnen den Abend etwas zu verkürzen. In unserem Haus wird großer Wert auf die psychosozialen Bedürfnisse der uns anvertrauten Menschen gelegt. Durch die Abendrunden können wir noch mehr auf diese eingehen. Wir erleben dadurch mehr Zufriedenheit, sowohl bei den BewohnerInnen als auch bei den Mitarbeitenden. 

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