Frühförderung

Je mehr ein Kind in der Kleinkindzeit lernt, je mehr Reize es verarbeitet, desto größer ist das Potenzial, auf das es später zurückgreifen kann. Diese Tatsache macht sich die Frühförderung zu Eigen: Gezielt werden die Kleinen gefördert, damit Defizite ausgeglichen und negative Auswirkungen gehemmt und positive Seiten ausgebaut werden können. Kinder, die zum Beispiel aufgrund ihrer (Lern-)Behinderung mehr Zeit benötigen, um komplexe Abläufe und Prozesse zu lernen, erhalten diese Zeit durch zusätzliche, auf sie individuell angepasste Förderung.

Was bedeutet Frühförderung?

Frühförderung will das Kind von Anfang an so fördern, dass es sich gesund entwickeln kann und (mögliche) Nachteile / Benachteiligungen, die durch die Behinderung entstehen können, ausgeglichen werden. Dazu müssen Auffälligkeiten oder Beeinträchtigungen früh erkannt werden. Durch die Frühförderung wird dem Kind die bestmögliche Chance zur Entfaltung seiner Persönlichkeit gegeben.

Das Kind erhält individuell angepasste Förderung aus dem medizinischen, psychologischen, pädagogischen und / oder sozialen Bereich. Dazu gehören Früherkennung, Frühbehandlung, Früherziehung und Beratung. Entscheidend ist die Zusammenarbeit mit der Familie und dem Umfeld. Frühförderung kann nur in der Kooperation zwischen Eltern und den unterschiedlichen Experten gelingen! Deswegen ist Frühförderung auch idealerweise in den Alltag eingebunden und greift Alltagssituationen auf. Frühförderung findet spielerisch statt. Sie muss für die Kinder ein Spiel bleiben.

Ziele der Frühförderung sind:

  • Förderung von Wahrnehmung, Bewegung, Interaktion, Kommunikation
  • Sprache
  • Vermittlung von Kompensationstechniken
  • Entwicklung lebenspraktischer Fähigkeiten
  • Unterstützung bei der sozialen Entwicklung