Gartentherapeutisches Arbeiten

Gartentherapeutisches Arbeiten besteht seit 2007 und nutzt die vielfältigen Aufgaben und Tätigkeiten im Garten und die Prozesse der Natur, um den Klienten eine zukunftsfähige Perspektive und einen sinnstiftenden Arbeitsplatz anzubieten. Wir verstehen Gartentherapeutisches Arbeiten als Prozess, der den Klienten Strukturen und Halt gibt, ihre innere Stabilität und individuelle Entwicklung fördert. Die Mitarbeiter verfügen über gartentherapeutisches Fachwissen, wie auch pädagogische Kompetenzen, um Menschen mit Behinderung zu ermutigen, mit der Natur zu arbeiten, über die eigenen Grenzen zu gehen, natürliche Prozesse zu erleben und am produktiven Lebensprozess teilzuhaben. Die Teammitglieder (gilt sowohl für Mitarbeiter als auch für Klienten) arbeiten gemeinsam und gleichberechtigt zusammen.

Die Kraft der Natur erleben und spüren

Gemüse und Kräuter werden ohne chemischen Dünger und chemische Pflanzenschutzmittel angebaut. Stattdessen setzt das GTA auf die Verwendung von selbst hergestelltem Kompost sowie von natürlichen Pflanzenstärkungsmitteln und natürlichen Pflanzenschutzmitteln sowie auf den Einsatz von Nützlingen zur Schädlingsbekämpfung. Das Gemüse wird geerntet, die Kräuter werden vorsichtig abgepflückt und schonend im Kräutertrocknungsschrank oder an der Luft getrocknet, um die wertvollen Inhaltsstoffe und Aromen möglichst gut und lange zu erhalten. Die getrockneten Kräuter werden in Folge zu verschiedenen Tees und Kräuterprodukten verarbeitet, verpackt und gemeinsam mit dem Gemüse bei Märkten in- und außerhalb des Netzwerkes St. Josef verkauft. Das Gartentherapeutische Arbeiten folgt einem klar strukturiertem Tages- und Wochenablauf mit bestimmten Fixpunkten.