Zwei Gründe zur Freude

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Viktoria und Tülin, zwei KlientInnen vom Netzwerk St. Josef, sind gemeinsam mit Mathias nach Mieders gezogen, in die „Wohngemeinschaft Mieders“. Diese Wohnung ist in den vergangenen Monaten im „Sozialen Wohnpark“ in Mieders entstanden, neben jungem und betreubarem Wohnen, dem Sozialsprengel sowie einem Café. Nun war der Tag da, als Tülin und Viktoria von einem Arbeitstag in der Werkstätte in Mils nicht mehr auf ihre Wohngruppen am Hauptstandort, sondern in ihre neue, kleine Wohngemeinschaft in Mieders gefahren sind. Über die Bundesstraße ging es hinauf, mit den Höhenmetern stieg auch die Vorfreude. Mathias stieß am Nachmittag dazu, nachdem der Stubaier seine Arbeit bei der Lebenshilfe in der Gemeinde beendet hat.

Nachdem die KlientInnen in den vergangenen Wochen schon einige Besuche in ihrer neuen Wohnung gemacht haben, war ihnen diese bereits vertraut. Auch eingerichtet hatten sie sie schon. Und so konnten sie ganz ruhig und zufrieden in Mieders ankommen, sich zum Beispiel in ihre neuen bequemen, farbenfrohen Sessel setzen und den Moment genießen. Dazu gehörte auch ein gemeinsamer Einkauf mit den MitarbeiterInnen, um am Abend das erste gemeinsame Abendessen zu kochen. Freudig und zufrieden gestaltete sich dieser Umzug folglich für die drei KlientInnen; in den nächsten Wochen werden weitere KlientInnen Teil der Wohngemeinschaft werden. Im Juli wird der Sozialpark Mieders schließlich offiziell eröffnet werden; bei diesem Fest werden die KlientInnen natürlich nicht fehlen.

So feiert das Netzwerk St. Josef diesen Frühsommer gleich zwei freudige Ereignisse. Die Eröffnung einer weiteren kleinen Wohngemeinschaft in Mieders sowie das 120-Jahr-Jubiläum. Das Netzwerk St. Josef besteht seit 1898 - damit blickt das Haus auf eine lange Geschichte zurück, in der immer die größtmögliche persönliche Lebensqualität der KlientInnen im Mittelpunkt stand. Die Dienstleistungen des Netzwerks St. Josef haben sich in der Vergangenheit stets an die Bedürfnisse der KlientInnen angepasst und dabei an Vielfalt gewonnen. Durch die Dezentralisierung der Wohneinheiten entwickelt sich die Einrichtung weiter und wird ihrem heutigen Namen „Netzwerk St. Josef“ im Sinne der bestmöglichen Betreuung und Begleitung der KlientInnen immer gerechter. In der Eröffnung der Wohngemeinschaft Mieders schließt sich somit der Kreis einer langen Entwicklung ein weiteres Stück und stellt ein umso freudvolleres Ereignis dar.

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