Portrait

Im Weidachhof St. Josef ist Wohltätigkeit oberstes Ziel. Die Geschichte des Hauses hat den Ursprung bei einem großen Gönner, Josef Heubacher, einem rührigen und angesehenen Ökonomierat aus Schwaz, der nach seinem Tod 1951 das stattliche Anwesen Weidachhof einem karitativen Zweck vermachte. Die Barmherzigen Schwestern von Zams setzten den Auftrag Heubachers und zugleich den Auftrag des Vinzentinischen Ordens um und eröffneten 1962 das Alten- und Pflegeheim Weidachhof St. Josef.

Mit Qualität und Freude den Lebensabend genießen

Die Mitarbeiter des Weidachhofes St. Josef sehen es als Selbstverständlichkeit an, jedem Bewohner die volle Aufmerksamkeit zu schenken und Möglichkeiten zu bieten, das Leben auch noch  im betagteren Alter zu genießen. Das Leben mit der Natur nimmt hierbei einen hohen Stellenwert ein. Der große Park des Weidachhofes St. Josef mit seinen schönen und weitläufigen Wegen und der Obstgarten am Gelände eröffnen sowohl den Bewohnern als auch den Mitarbeitern viele Gelegenheiten für Spaziergänge, Gartenarbeit oder für ein Verweilen und Pausieren an einem der vielen idyllischen Schattenplätze. Das Haus bietet eine individuelle und persönliche Begleitung, deren Basis unser Leitbild darstellt, in dem die Leitlinien für unser zwischenmenschliches Verhalten festgelegt sind.

Unsere Geschichte

Josef Heubacher war eine bekannte und angesehene Persönlichkeit der Stadt Schwaz und ursprünglicher Besitzer des Weidach-Anwesens, auf dem der heutige „Weidachhof“ steht. Nach seinem Tod im Dezember 1951 wurde in seinem Testament bekannt gegeben, dass sein Besitz, bestehend aus zwei Höfen, dem „Weidachhof“ und dem „Melberhof“, einem karitativen Zweck zugute kommen soll.  Am 20. Mai 1952 übernahmen die überlebenden Geschwister von Josef Heubacher in einem Übergabsvertrag den „Weidachhof“ mit der Verpflichtung, innerhalb der nächsten sechs Jahre ein Altersheim mit mindestens 30 Zimmern zu errichten. Im Herbst 1957 nahmen die Barmherzigen Schwestern des hl. Vinzenz von Paul aus dem Mutterhaus Zams die Verpflichtung an, ein Altersheim zu errichten, und es wurde mit dem Erdaushub begonnen. Der Rohbau konnte im November 1958 fertiggestellt werden. 

Da das Mutterhaus die beachtlichen Baukosten nicht leicht zur Verfügung stellen konnte, ruhte der Rohbau drei Jahre lang. Die Weidachfelder wurden in Folge verkauft und vom Erlös konnte zumindest ein Teil des Altersheimes finanziert werden. Letztlich konnte das Altersheim „Weidachhof“ im Jahr 1962 mit einer feierlichen Haussegnung eröffnet werden. Am 06. August 1962 übernahm Sr. Claudia Lorenz das Amt der Hausoberin und die Leitung.

Seit Bestehen des Hauses wurde stets darauf geachtet, dass sich sowohl die Bewohner als auch die Mitarbeiter wohlfühlen. Um dafür die entsprechenden Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen, waren im Laufe der vergangenen Jahre immer wieder Erneuerungen notwendig. So wurden 1989 der Speisesaal, 1991 die Wintergärten und schließlich 1993 das gesamte Haus von Grund auf renoviert, das sich nun durch eine helle, freundliche und lichtdurchflutete Atmosphäre auszeichnet.