Portrait

Das Jesuheim blickt auf eine lange Geschichte zurück und glänzt mit seiner einzigartigen Lage auf einer Anhöhe über der Gemeinde Lochau mit herrlichem Panoramablick auf den Bodensee bis hin zu den Schweizer Bergen. Als Pflegeheim bietet es 108 Bewohnern Betreuung und Pflege nach den neuesten pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen in bester Qualität. Die Bedürfnisse betagter Menschen gegenüber Pflegeheimen verändern sich derzeit gravierend. Umso mehr sieht es das Jesuheim als Aufgabe an, den aktuellen Entwicklungen Rechnung zu tragen und die bestehenden Wohnangebote, die Betreuungs- und Pflegeleistungen sowie alle anderen notwendigen Unterstützungen, Hilfen und Begleitungen ständig weiterzuentwickeln. Die Bewohner sollen ein sinnerfülltes Leben in möglichst großer Autonomie, Privatheit, Selbständigkeit und Sicherheit genießen können.

Unsere Geschichte

Die Geschichte des Jesuheimes geht ins Jahr 1821 zurück, als der Ansitz Oberlochau erstmals urkundlich erwähnt wurde. Damals wurde das Gut von Rudolf von Habsburg dem Grafen Montfort abgekauft. Von da an hatte es verschiedene Lehensträger. Erst 1832 kam der damalige Gutshof in bäuerlichen Besitz der Brüder Felix und Bartholomä Hehle. 1894 wurde das Anwesen an die Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern von Zams verkauft, einerseits mit dem Auftrag, das Haus einem caritativen Zweck zuzuführen, andererseits um das Fruchtgenussrecht für beide Brüder auf Lebenszeit zu gewähren.

Nach dem Ableben der beiden Hehle-Brüder begannen die Schwestern im Jahr 1926 mit dem Abbruch des alten Wohnhauses und mit dem Neubau eines Heimes für unheilbar Kranke. 1928 war der Bau des Gebäudes abgeschlossen, in dem 120 Menschen ein neues Zuhause fanden. Der ehemaligen Neubau wurde 1948 durch den Lang- und 1954 den Schlussbau erweitert. 1956 wurde die Hauskapelle gebaut, in den Jahren 1978 bis 1980 kam ein Neubau mit 54 Betten für chronisch kranke Menschen hinzu. 1981 und 1982 wurde der Langbau saniert und in den Folgejahren erfolgten weitere Modernisierungen.

Der Name "Jesuheim" verweist auf die Beziehung zum Jesuheim in Girlan. Er steht als Gütesiegel für den christlichen Geist des Hauses.